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Filmreihe: KIRCHENGESCHICHTE

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wird der Pastor Dietrich Bonhoeffer von der Gestapo verhaftet. Der Vorwurf: Verschwörung und Hochverrat. Tatsächlich war Bonhoeffer zeitlebens ein erbitterter Gegner des Nazi-Regimes – was sich auch im Tenor seiner Predigten niederschlug. Er wäre sogar selbst zu einem Attentat auf Hitler bereit gewesen. Während der monatelangen Verhöre durch die Gestapo hofft Bonhoeffer auf einen Sturz des Systems. Die Möglichkeit zur Flucht, vorbereitet von seiner Geliebten Maria von Wedemeyer, schlägt er aus. Nach dem Scheitern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wird Bonhoeffer ins KZ Flossenbürg deportiert, wo man ihn kurz vor Kriegsende ermordet.

Fr. 03.04. 2020 um 19.15 Uhr

Fr. 26.06.2020 um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

   

ALBERT SCHWEITZER -EIN LEBEN IN AFRIKA

Um Spenden für seine Leprastation in Gabun zu sammeln, reist der berühmte Mediziner Albert Schweitzer 1949 in die USA. Er darf sich über großen Zuspruch freuen. Doch dann wird seine Freundschaft mit Albert Einstein bekannt, der durch seine kritischen Äußerungen in Sachen Atomkraft in den Schlagzeilen ist. Schweitzers Lebenswerk droht zu zerbrechen, als er dadurch ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy gerät.

Fr. 04.09. 2020 um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

 

 

ZWINGLI - DER REFORMATOR

Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen“, schleuderte er ihnen von der Kanzel entgegen, „tut um Gottes willen etwas Tapferes“. Seine Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind bis heute aktuell.
Sa. 04.01.2020 um 15.00 Uhr
Fr. 22.05.2020 um 19.15 Uhr
Fr. 30.10.2020 um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

 

FILMREIHE: ALLE JAHRE WIEDER

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


 

CHARLES DICKENS- DER MANN


Wie hat Charles Dickens seine Weihnachtsgeschichte erfunden? Das zauberhafte Biopic erzählt den Schaffensprozess als weihnachtliches Abenteuer für die Familie.
Die Geschichte hinter der berühmtesten Geschichte.


Mi 04.12. 2019 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

 

 

STILLE NACHT


Im Jahre 1818 kommt der Priester Joseph Mohr nach Oberndorf bei Salzburg, wo Armut und Hoffnungslosigkeit herrschen. Mittels Predigten und Musik auf Deutsch anstatt auf lateinisch will er die Kirche zugänglich machen. Das bringt ihn schon bald in Konflikt mit seinem Vorgesetzten.


Sa 28.12.2019  um 15.00 – Filmgalerie

                                               

 

 

Filmreihe: VATER - SOHN - 

EINE GANZ BESONDERE BEZIEHUNG

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer 


DER VERLORENE  SOHN - BOY ERASED

 

Ein junger Mensch wird in einem Umerziehungscamp von sadistischen Aufsehern einer brutalenEin junger Mensch wird in einem Umerziehungscamp von sadistischen Aufsehern einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen, um seinen Willen zu brechen. Nordkorea? Eine Diktatur? Eine Sekte? Nein, die USA im 21. Jahrhundert! Basierend auf dem autobiografischen Roman von Garrard Conley, schildert das höchst bewegende Drama die Leidensgeschichte des 19-jährigen Jared, der von seinem streng religiösen Vater gezwungen wird, an einer Konversionstherapie teilzunehmen, um von seiner Homosexualität „geheilt“ zu werden. Nach vielen Demütigungen beginnt der Teenager zu rebellieren und für ein Leben nach eigenen Vorstellungen zu kämpfen.   

Mi. 15.01.2020 um 19.30 Uhr Filmgalerie

 

 

 

YULI

 

 Die Geschichte einer unglaublichen Karriere, die aus einem Vorort Havannas bis ins Royal Ballett in London führt, wo Carlos Acosta zum ersten schwarzen Romeo im ewig weißen Universum des klassischen Balletts wird. Ein Biopic, das eine bewegende Familiengeschichte erzählt - von der Liebe, aber auch von einer widersprüchlichen Beziehung zum Vater


Di. 28.01.2020 um 19.30 Uhr - Filmgalerie

   
 

DEUTSCHSTUNDE

 Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Di. 11.02.2020 um 19.30 Uhr - Filmgalerie

 

Filmreihe: MISSBRAUCH - KEINER WILL ES WISSEN

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


GELOBT SEI GOTT

 Die tatsachengetreuen Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon hat François Ozon in einem fiktionalen Film verarbeitet. Atemlose Bilder, immer im Wettlauf mit den aktuellen Entwicklungen, verleihen GELOBT SEI GOTT eine emotionale Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Stilsicher und mitreißend erzählt und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019, ist GELOBT SEI GOTT nicht nur eine erschütternde Bestandsaufnahme der Versäumnisse in der Katholischen Kirche, sondern auch ein Plädoyer für Mut und Zusammenhalt.


Mi. 19.02.2020 um 19.30 Uhr - Filmgalerie

 

 

DIE JAGD

 Nach einer schwierigen Scheidung hat der 40-jährige Lucas eine neue Freundin, einen neuen Job und befindet sich mittendrin, die Beziehung zu Marcus, seinem Sohn im Teenageralter, wieder herzustellen. Doch die Dinge gehen schief.
Nur eine Geschichte – eine zufällige Lüge. Und als der Schnee fällt und die Weihnachtslichter leuchten, verbreitet sich die Lüge wie ein Virus.


Do. 27.02.2020 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

   
 

LA MALA EDUCACION - SCHLECHTE ERZIEHUNG

 Der Erfolgsregisseur Enrique Goded (Fele Martínez) erhält nach vielen Jahren überraschenden Besuch von seinem Jugendfreund Ignacio (Francisco Boira). Ignacio hat seine Erinnerungen über die gemeinsame Zeit auf der Klosterschule aufgeschrieben, und das kommt Enrique sehr gelegen. Denn der Regisseur war schon drauf und dran, an der Suche nach einem neuen Stoff für seinen nächsten Film zu verzweifeln. Eine Schreibblockade hat Enrique gelähmt. Mit Enthusiasmus stürzt er sich auf die eigene Vergangenheit, doch bei seinen Recherchen reißen längst vergessen geglaubte Wunden auf.


Mi. 18.03.2020 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

Filmreihe: DER UMWELT ZU LIEBE ODER UNSEREN KINDERN ZULIEBE

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


 

GEGEN DEN STROM

Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Frau der Berge“ führt sie heimlich einen Ein-Frau-Krieg gegen die lokale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018.

So. 19.04.2020 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

 

WACKERSDORF

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht.

Mi. 29.04.2020 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 
   
   

LAND DES HONIGS

Hatidze Muratova lebt mit ihrer kranken Mutter in einem Dorf in einer abgelegenen Bergregion tief auf dem Balkan, in dem weder Straßen noch Strom oder fließendes Wasser vorhanden sind. Sie ist die Letzte in einer langen Reihe von mazedonischen Wildimkern, die in kleinen Mengen einen lebenden landwirtschaftlichen Honig für den Verkauf in der nächstgelegenen Stadt aufbringt - nur vier Stunden zu Fuß entfernt. Hatidzes friedliches Dasein wird durch die Ankunft einer umherziehenden Familie mit ihren tosenden Motoren, sieben wild lebenden Kindern und einer Herde Rinder in Aufruhr versetzt. Hatidze erfüllt das Versprechen der Veränderung optimistisch mit einem offenen Herzen und bietet ihre Zuneigung, ihren Brandy und ihre bewährten Ratschläge für die Bienenzucht an.

Mi. 13.05.2020 um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

Filmreihe: SPIEGEL DER GESELLSCHAFT

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

DIE WÜTENDEN - LES MISERABLES

 

SORRY WE MISSED YOU

 
   
   

DER GLANZ DER UNSICHTBAREN

 

 

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ausgezeichnet vom Staatsministerium für Kultur und Medien für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm.
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