Kirchengeschichte: BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


      BONHOEFFER

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wird der Pastor Dietrich Bonhoeffer von der Gestapo verhaftet. Der Vorwurf: Verschwörung und Hochverrat. Tatsächlich war Bonhoeffer zeitlebens ein erbitterter Gegner des Nazi-Regimes – was sich auch im Tenor seiner Predigten niederschlug. Er wäre sogar selbst zu einem Attentat auf Hitler bereit gewesen. Während der monatelangen Verhöre durch die Gestapo hofft Bonhoeffer auf einen Sturz des Systems. Die Möglichkeit zur Flucht, vorbereitet von seiner Geliebten Maria von Wedemeyer, schlägt er aus. Nach dem Scheitern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wird Bonhoeffer ins KZ Flossenbürg deportiert, wo man ihn kurz vor Kriegsende ermordet.

Di. 30.10. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

 

Kirchengeschichte: ALBERT SCHWEITZER - EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


     ALBERT SCHWEITZER -

     EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Um Spenden für seine Leprastation in Gabun zu sammeln, reist der berühmte Mediziner Albert Schweitzer 1949 in die USA. Er darf sich über großen Zuspruch freuen. Doch dann wird seine Freundschaft mit Albert Einstein bekannt, der durch seine kritischen Äußerungen in Sachen Atomkraft in den Schlagzeilen ist. Schweitzers Lebenswerk droht zu zerbrechen, als er dadurch ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy gerät.

Fr. 11.05. um 19.15 Uhr

Fr. 07.09. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus 

 

 


Filmreihe: INTEGRATION

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


 

      GLEISSENDES GLÜCK

Glücklich zu sein, das wünschen sich wohl die allermeisten Menschen. Doch wie geht das? Und was ist Glück überhaupt? Die Geschichte zweier Seelen, die sich verloren haben, und auf dem Weg in ein besseres Leben ihre Welt aus den Angeln heben müssen.
Martina Gedeck und Ulrich Tukur


Do. 17.05. um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

                                                   

 

     5 x 2

 

Großes frz. Gefühlskino
Francoise Ozon erzählt in 5 Episoden die Geschichte einer Beziehung. Beginn der Beziehung, Hochzeit, Geburt des Kindes, Ehekrise, Scheidung –, allerdings nicht chronologisch, sondern in umgekehrter Reihenfolge. So steht am Anfang das Ende der Beziehung

 


Di. 22.05. um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

                                                    

 

 

   MEIN EIN, MEIN ALLES

„Mein Ein, mein Alles“ erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen einer eher unauffälligen, „normalen“ Frau und einem Mann, der anfangs wirkt wie eine Antwort auf die Gebete nicht nur ihrer, sondern ungefähr aller Frauen auf dieser Welt:
Glanzrolle für Vincent Cassel


Mi. 06.06. um 19.30 Uhr – Filmgalerie

 

 

Filmreihe:

GEFANGEN IN DER TRADITION

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer


      MUSTANG

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen.

Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern geprägten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen.

www.weltkino.de/film/kino/mustang
Mi. 04.07. um 19.30 Uhr – Filmgalerie
 

   

      DAS WEISSE BAND

Er gehört zu den ganz Großen, zu den verlässlich Rigorosen des europäischen Autorenfilms. Mit neun seiner zehn Kinoproduktionen ging Michael Haneke nach Cannes, sechsmal war er im Wettbewerb – und nun gelang dem Österreicher der Coup: Goldene Palme für „Das weiße Band“. Deutsch-Film-Land darf gleichfalls mitjubeln: majoritär deutsche Produktion (federführend: X-Filmer Stefan Arndt), heimische Akteure und Drehorte. Last not least „eine deutsche Kindergeschichte“, wie der Untertitel programmatisch lautet. Erzählt wird von seltsamen Ereignissen in einem Dorf, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Ein Mikrokosmos aus subtiler Gewalt und ständiger Schuld. Kinder als unschuldige Opfer, (v)erzogen zu späteren Tätern. Ein Drehbuch, als wäre es von Ödön von Horvath – dabei handelt es sich „nur“ um die wohl beste Literaturverfilmung ohne Romanvorlage

www.dasweisseband.x-verleih.de


Do. 12.07. um 19.00 Uhr – Filmgalerie
 

   

 

      DIE FREMDE

So schnell sie 2004 mit Fatih Akins „Gegen die Wand“ ins Rampenlicht geriet, so schnell verschwand sie auch wieder. Jetzt meldet sich Sibel Kekilli mit „Die Fremde“ eindrucksvoll zurück. Als junge deutsch-türkische Frau, die ein selbst bestimmtes Leben gegen die Familien-Konventionen durchsetzen will, spielt sich Kekilli geradezu die Seele aus dem Leib und gibt Feo Aladags klug analysierendem Drama über sogenannte Ehrenmorde seine emotionale Wucht.
Do. 26.07. um 19.30 Uhr – Filmgalerie
 

 

FILMREIHE:

TÄTER - OPFER

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

SOPHIES ENTSCHEIDUNG

 New York, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Der junge Schriftsteller Stingo freundet sich mit den Exil-Polen Sophie und Nathan an. Stingo ist fasziniert von dem Paar, doch er spürt, dass die beiden etwas verbergen. Vorsichtung versucht er, die freundliche Fassade zu durchdringen und erfährt schließlich die furchtbare Wahrheit: Nur gegen eine schrecklich hohen Preis konnte Sophie dem Tod im Konzentrationslager Auschwitz entkommen. Und auch Nathan umgibt ein dunkles Geheimnis...
Mit Meryl Streep und Kevin Kline


Di. 06.11. um 19.30 Uhr – Filmgalerie

   
 

ELLE

Kaum ein Film wurde  in Cannes so gespannt erwartet wie Paul Verhoevens „Elle“, eine "Vergewaltigungs-Komödie", wie es hieß. Doch der erste französische Film des holländischen Altmeisters ist viel mehr als eine Provokation, sondern eine vielschichtige Gesellschaftssatire, in der Isabelle Huppert zwar vergewaltigt wird, sich aber nicht wie das „typische“ Opfer verhält.

www.mfa-film.de/kino/id/elle/
Di. 20.11. um 19.30 Uhr – Filmgalerie

   
 

Allein schon das Fatih Akin für seinen neuen Film „Aus dem Nichts“ als Ausgangspunkt den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße nimmt, macht seinen Film, der zum Teil von unübersehbarer Wut geprägt ist, bemerkenswert. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.

 


Mi. 28.11. um 19.30 Uhr – Filmgalerie