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Über Jahrzehnte war Italien DAS Kinoland in Europa. Eine starke Filmproduktion, national und international bekannte Schauspieler (Marcello Mastroianni, Sophia Loren, Ornella Muti, Vittorio Gassman, Ugo Tognazzi, Claudia Cardinale oder Adriano Celentano, um nur einige zu nennen) trugen den Glanz weit über die Grenzen hinaus. Italienische Regisseure wie Vittorio De Sica, Federico Fellini, Franco Zeffirelli und Pier Paolo Pasolini haben Filmgeschichte geschrieben.

Eine beträchtliche Anzahl an italienischen Filmen sind mit prestigeträchtigen internationalen Preisen geehrt worden: Bisher gingen 14 Oscars für den besten ausländischen Film, 12 Goldene Palmen, 11 Goldene Löwen und 7 Goldene Bären an italienische Produktionen.


Um zu beweisen, dass das italienische Kino nichts von seiner Ausstrahlung eingebüßt hat, zeigt die Filmgalerie ein Jahr lang jeden letzten Sonntag im Monat einen Film aus dem Land des „Dolce Vita“ – in der deutsch synchronisierten Fassung und teilweise auch in der italienischen Originalfassung mit dt. Untertiteln.
Folgende Filme werden im ersten Vierteljahr gezeigt.

 

Sonntag, 23.02. um 19.30 Uhr
ALLES WAS DU WILLST
Original mit deutschen Untertiteln

Alessandro (Andrea Carpenzano) ist ein Taugenichts. Sein Studium hat er geschmissen. Seither sitzt der 22-Jährige den ganzen Tag im Café und unterhält sich mit seinen Kumpels Riccardo (Arturo Bruni), Tommi (Emanuele Propizio) und Leo (Riccardo Vitiello) hochtrabend über aussichtslose Zukunftsträume und abfällig über vorbeiflanierende Frauen. Die Kellnerin Zoe (Carolina Pavone) findet er süß, hat stattdessen aber ein heimliches Verhältnis mit Riccardos Mutter Claudia (Donatella Finocchiaro). Kommt ihm einer dumm, lässt er die Fäuste sprechen. Doch dann wird es seinem Vater Stefano (Antonio Gerardi) zu bunt. Er drückt dem Sprössling einen Job aufs Auge, der dessen Leben verändern wird.

Sonntag, 29. März um 19.30 Uhr
LA GRANDE BELLEZZA – DIE GROSSE SCHÖNHEIT
Buch und Regie: Paolo Sorrentino, in der deutsch synchronisierten Fassung

Für seinen Film hat Paolo Sorrentino an Federico Fellinis „Das süße Leben“ Maß genommen und muss den Vergleich nicht scheuen: Er erzählt von der Lebensbeichte eines 65jährigen Journalisten, der sich und sein dekadentes Leben reflektiert.

Rom sehen - und sterben. So könnte Paolo Sorrentinos Film auch heißen, denn darum geht es: Um Rom, und das Sterben – doch vor allem um das Leben. Doch bei aller Melancholie, trotz diverser Todesfälle und Beerdigungen: „La Grande Belleza“ ist eine Ode ans Leben und an das ewige Rom.
Der Film wurde 2013 mit dem OSCAR, sowie mit dem GOLDEN GLOBE für den Besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Zudem erhielt er 2 x den „David di Donatello“ in der Kategorie Beste Regie und Bester Hauptdarsteller.

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ausgezeichnet vom Staatsministerium für Kultur und Medien für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm.
Vom FFF Bayern ausgezeichnet für ein herausragendes Jahresfilmprogramm

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