SCHAUSPIELER FELIX KRAMER ZU GAST IN DER FILMGALERIE

Schauspieler FELIX KRAMER
(„DOGS OF BERLIN“, „DARK“, „TATORT“, „ZWISCHEN WELTEN“) stellt am
am Mi. 28.10. um 19.30 Uhr seinen Film "FREIES LAND" persönlich in der Filmgalerie vor.

Felix Kramer wurde am 23. März 1973 in Berlin Mahls-dorf geboren. Nach dem Schulabschluss absol-vierte er eine Lehre als Dekorationstischler, bevor er den Karrierweg der Schauspielerei einschlug. Sein Handwerk lernte er an der renommierten Schau-spielschule „Ernst Busch“ in Berlin.

Danach verschlug es ihn zwei Jahre in den Süden, um genau zu sein ans Staatstheater Stuttgart. 2005 erhielt er ein Engagement am Deutschen Schau-spielhaus Hamburg.

Während seiner Zeit am Theater kam er in verschie-denen Rollen zum Einsatz und stellte seinen Fa-cettenreichtum unter Beweis. Neben der Hauptrolle in einer Aufführung von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“  (Regie: Florentine Klepper) trat er ebenso in Shakespeares „Macbeth“ (Marc von Henning) auf, sowie als Hauptakteur in Rocko Schamonis „Dorfpunks“ (Studio Braun).

 

Bereits vor seiner intensiven Theater-Zeit war Kramer 2003 in seinem ersten Spielfilm zu sehen: In der Fort-setzung des medizinischen Thrillers „Anatomie 2 “ spielt er einen jungen Orthopäden. Nach den The-ater-Engagements übernahm Kramer verschiedene Rollen in Krimi-Formaten wie „Tatort “, „Schuld“ nach Ferdinand von Schirach “ und „Der Kriminalist “. Er ist außerdem fester Bestandteil der seit 2016 produzier-ten Serie „Der Zürich-Krimi“.

 

2014 wirkte er im Kriegsdrama „Zwischen Welten “ mit, welcher im Wettbewerb der Berlinale lief und viele positive Kritikerstimmen nach sich zog.

Mittlerweile hat es Kramer vom ARD- und ZDF-Pro-gramm auch in die Playlists von Netflix geschafft. So spielte er im Zeitreise-Mystery-Drama „Dark “ sowie in Christian Alvarts Dogs of Berlin “.

 

Alvart ist es auch, der Kramer für die Hauptrolle in seinem Krimi „Freies Land “ (2020) engagierte. Dabei scheint ihm die Figur des kompromisslosen Ermittlers wie auf den Leib geschneidert.

 

Zum Film:

Patrick Stein (Trystan Pütter) wäre viel lieber bei seiner hochschwangeren Frau, stattdessen wird er ins mecklenburgische Niemandsland geschickt, um im Fall von zwei vermissten Mädchen zu ermitteln. Gemeinsam mit seinem ostdeutschen Kollegen Markus Bach (Felix Kramer ) befragt er die Anwohner, die sind allerdings alles andere als gesprächig und kooperativ. Sie werden schnell

 

abgewiesen, schließlich sei es nichts Neues, dass junge Menschen Richtung Westen abwanderten. Locker lassen die Ermittler dennoch nicht, auch in den Vorjahren gab es bereits ähnliche Fälle. Spätes tens als zwei furchtbar misshandelte Mädchen-Leichen auftauchen, wird klar, dass Stein und Bach einem Serientäter auf der Spur sind...

 

Christian Alvart („Banklady “) stellt wieder ein Mal unter Beweis, dass er ein Händchen für atmosphä-rische Spannung hat. Für „Freies Land“ übernahm er Regie, Kamera und Drehbuch, für letzteres holte er außerdem Siegfried Kamml ins Boot, mit dem er bereits bei „Dogs of Berlin “ zusammengearbeitet hat.

Inspirieren ließ sich Alvart vom spanischen Thriller „La isla mínima – Mörderland “ (2014).

Gehüllt in Sepiafarben erzählt Alvart in seinem düs-teren Kriminaldrama von Vermisstenfällen, Mord, und dem unerbittlichen Schweigen eines Dorfes...

 

In den Hauptrollen sehen wir zum einen den Krimi-erprobten Felix Kramer, der außerdem einer der Hauptprotagonisten in Alvarts „Dogs of Berlin“ ist, sowie Trystan Pütter („Toni Erdmann“, „Tatort“). Außerdem dabei Nora Waldstätten und Ben Hartmann, beide zuletzt in der Sky-Serie „8 Tage “ zu sehen, sowie Marius Marx.