Kirchengeschichte:

BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

BONHOEFFER

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wird der Pastor Dietrich Bonhoeffer von der Gestapo verhaftet. Der Vorwurf: Verschwörung und Hochverrat. Tatsächlich war Bonhoeffer zeitlebens ein erbitterter Gegner des Nazi-Regimes – was sich auch im Tenor seiner Predigten niederschlug. Er wäre sogar selbst zu einem Attentat auf Hitler bereit gewesen. Während der monatelangen Verhöre durch die Gestapo hofft Bonhoeffer auf einen Sturz des Systems. Die Möglichkeit zur Flucht, vorbereitet von seiner Geliebten Maria von Wedemeyer, schlägt er aus. Nach dem Scheitern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wird Bonhoeffer ins KZ Flossenbürg deportiert, wo man ihn kurz vor Kriegsende ermordet.

Freitag, den 30.06. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

 

Kirchengeschichte:

ALBERT SCHWEITZER - EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

ALBERT SCHWEITZER - EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Um Spenden für seine Leprastation in Gabun zu sammeln, reist der berühmte Mediziner Albert Schweitzer 1949 in die USA. Er darf sich über großen Zuspruch freuen. Doch dann wird seine Freundschaft mit Albert Einstein bekannt, der durch seine kritischen Äußerungen in Sachen Atomkraft in den Schlagzeilen ist. Schweitzers Lebenswerk droht zu zerbrechen, als er dadurch ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy gerät.

Freitag , den 03.11. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus 

 

Filmreihe:

LOSLASSEN

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

MAMAN UND ICH

Maman und ich: Komödie um einen Mann mittleren Alters, der noch bei seinen Eltern lebt und sich als Frau fühlt.

“Die Jungs und Guillaume zu Tisch” ruft die Mutter all abendlich. Da sie sich ein Mädchen gewünscht hatte, wird Guillaume weiblich erzogen und von Familie und Freunden schnell als schwul betrachtet, zumal er gerne in Frauenkleider schlüpft und in “männlichen” Sportarten versagt. Nur der Vater versucht, aus seinem Sohn ein richtiges Mannsbild zu machen. Erst mit 30 Jahren und nach langer und schwieriger Suche nach der eigenen Sexualität und Identität überrascht Guillaume seine Umgebung mit dem Bekenntnis zur Heterosexualität.

Guillaume wurde wie ein Mädchen erzogen, trägt Frauenkleider und wird als schwul erachtet, obwohl er sich nicht so fühlt. Mit fünf Césars ausgezeichnete Komödie nach einem erfolgreichen Ein-Personen-Theaterstück

Mittwoch, den 06.09. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

 

 

   

 

ALLE FARBEN DES LEBENS

Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie eine typische, moderne New Yorker Familie: Das Haus gehört Großmutter Dolly (Susan Sarandon), die in den unteren Etagen mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons) ihren nicht ganz so stillen Ruhestand genießt. Oben wohnt Dollys Tochter Maggie (Naomi Watts) zusammen mit der 16-jährigen Enkelin Ramona (Elle Fanning), die sich jedoch selbst Ray nennt und bereits seit Jahren als Junge lebt. Nun möchte Ray den entscheidenden Schritt machen und eine Hormontherapie beginnen. Dazu benötigt er jedoch die Zustimmung beider Eltern, was auch Maggie vor weitreichende Probleme stellt. Sie muss Rays Entscheidung nicht nur unterstützen, sondern auch wieder Kontakt zu ihrem Ex (Tate Donovan) aufnehmen, den sie eigentlich komplett aus ihrem Leben gestrichen hat. Und auch Dolly hat Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass sie von nun an endgültig einen Enkelsohn haben soll. Alle drei Generationen müssen plötzlich existentielle Entscheidungen treffen und Veränderung als Chance erkennen, damit sie als Familie wieder neu zusammenfinden können.
ALLE FARBEN DES LEBENS ist das ebenso berührende wie humorvolle Porträt einer modernen Familie, die sich nicht mehr am traditionellen Vater-Mutter-Kind-Modell orientiert, sondern viel mehr durch Liebe und Zusammenhalt definiert ist. Der Film versammelt dabei drei Generationen von Frauen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Träumen, die nicht immer einer Meinung sind, aber gemeinsam durch Dick und Dünn gehen.

Sonntag, den 17.09. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

 

   
   

 

Filmreihe:

REFORMATION 2017

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

LUTHER

Der Film erzählt die dramatische Lebensgeschichte des
kirchenkritischen Theologen Martin Luther (Joseph Fiennes), der Anfang des 16.
Jahrhunderts mit der Verbreitung seiner Thesen die katholische Kirche in
Aufruhr versetzte. Von Papst Leo X. (Uwe Ochsenknecht) exkommuniziert und von Kaiser Karl
V. (Torben Liebrecht) geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Im Volk finden seine Thesen
derweil immer mehr Zuspruch. Daraus erwächst ein blutiger
Bauernaufstand, der weder in Luthers Sinn ist noch eine Chance auf
Erfolg hat. Aber trotz solcher Rückschläge geht für den idealistischen
Luther der friedliche Kampf für die Reformation weiter.

Mittwoch, den 04.10. um 19.30 Uhr im Kino im großen Kurhaus                                                     

 

EIN MANN ZU JEDER JAHRESZEIT

Der englische Lordkanzler Thomas Morus weigert sich, einer Scheidung Heinrichs VIII. zuzustimmen, die diesem die Heirat mit Anne Boleyn ermöglichen soll. Nachdem auch der Papst die Scheidung ablehnt, gründet Heinrich VIII. die Anglikanische Kirche und setzt sich selbst als deren Oberhaupt ein. Morus zieht sich als Anhänger des Papstes aus dem öffentlichen Leben zurück und verwehrt dem König die schriftliche Annerkennung seiner Person als religiösem Führer. Er wird in den Kerker geworfen und, da er weiter standhaft bleibt, schließlich hingerichtet.

Eine dramatisch-historische Biografie des mittlerweile heiliggesprochenen englischen Politikers Thomas More, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts, als Berater König Heinrichs VIII, den Abfall der britischen Monarchie vom Vatikan verhindern wollte und somit am Hofe in Ungnade fiel.

Donnerstag, 12.10.  um 19.30 Uhr im Kino im großen Kurhaus

                                                    

 

              .......................................................................   

HENRI 4

 

Protestanten und Katholiken kämpfen um die Vormachtstellung in Europa, sprich Hugenotte Henri, König von Navarra, gegen Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet Henri deren Tochter Margot. Doch die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der Bartholomäusnacht, bei der Tausende Hugenotten umgebracht werden. Henri überlebt, kann seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa.

n.

Freitag, den 13.10. um 19.30 Uhr im Kino im großen Kurhaus

    

 

 

 

  

  

   

  

 

   

 

 

................................................................... .............................................................................