Kirchengeschichte:

BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

BONHOEFFER

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wird der Pastor Dietrich Bonhoeffer von der Gestapo verhaftet. Der Vorwurf: Verschwörung und Hochverrat. Tatsächlich war Bonhoeffer zeitlebens ein erbitterter Gegner des Nazi-Regimes – was sich auch im Tenor seiner Predigten niederschlug. Er wäre sogar selbst zu einem Attentat auf Hitler bereit gewesen. Während der monatelangen Verhöre durch die Gestapo hofft Bonhoeffer auf einen Sturz des Systems. Die Möglichkeit zur Flucht, vorbereitet von seiner Geliebten Maria von Wedemeyer, schlägt er aus. Nach dem Scheitern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wird Bonhoeffer ins KZ Flossenbürg deportiert, wo man ihn kurz vor Kriegsende ermordet.

Freitag, den 31.03. um 19.15 Uhr

 

Freitag, den 30.06. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus

 

Kirchengeschichte:

ALBERT SCHWEITZER - EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

ALBERT SCHWEITZER - EIN LEBEN FÜR AFRIKA

Um Spenden für seine Leprastation in Gabun zu sammeln, reist der berühmte Mediziner Albert Schweitzer 1949 in die USA. Er darf sich über großen Zuspruch freuen. Doch dann wird seine Freundschaft mit Albert Einstein bekannt, der durch seine kritischen Äußerungen in Sachen Atomkraft in den Schlagzeilen ist. Schweitzers Lebenswerk droht zu zerbrechen, als er dadurch ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy gerät.

Freitag, den 21.04.um 19.15 Uhr

Freitag , den 03.11. um 19.15 Uhr

im Kino im großen Kurhaus 

 

Filmreihe:

AUCH STERBEN WIL GELERNT SEIN

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

DAS ENDE IST MEIN ANFANG

Am Ende seines ereignisreichen Lebens hat sich der große Reisende, leidenschaftliche Journalist und erfolgreiche Buchautor Tiziano Terzani mit seiner Frau Angela in das abgelegene Haus der Familie in der Toskana zurückgezogen, um in seiner Heimat zu sterben. Er ist mit sich im Reinen, bereit, den Kreis des Lebens zu schließen. Er bittet seinen in New York lebenden Sohn Folco zu sich. Ihm will er die Geschichte seines Lebens erzählen

Dienstag, 07.03. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

 

 

   

 

MR. MAY UND DAS FLÜSTERN  DER EWIGKEIT

 John May ist ein Mensch der besonderen Art: Ein Eigenbrötler, akribisch, zurückhaltend, aber mit einem großen Herz für andere. Mit Engelsgeduld kümmert er sich als „Funeral Officer“ im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um die würdevolle Beisetzung einsam verstorbener Menschen. Selbst für das Schreiben der Trauerreden findet er Zeit und Worte – gehalten auf Trauerfeiern, die nur auf einen einzigen Gast zählen können: Mr. May

   
   

 

Filmreihe:

DAS GROSSE TABU: SEX IM ALTER

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

HINTER DEN WOLKEN

Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma und Gerard wieder. Für beide war es damals die erste große Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schließlich ist ihr Mann gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon noch zu verlieren, außer Zeit

Donnerstag 11.05. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie                                                     

 

HERBSTGEFÜHLE

Axun und Maite sind zwei Damen um die 70, die das Schicksal wieder zusammen führt, nachdem sie vor 50 Jahren einmal beste Schulfreundinnen waren. Die eine ist Hausfrau und führt eine ausgelaugte Ehe, die andere ist Pianistin und lebt offen lesbisch. Nun, da sie sich wiedersehen und ihre Freundschaft neues Feuer fängt, müssen sie ihre Lebensentwürfe überdenken und Gefühle zulassen, die schon fast ein Leben lang darauf brennen. Besser spät als nie!

Sonntag, 21.05  um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

                                                    

 

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JONATHAN

Jonathan pflegt seit Jahren seinen schwerkranken Vater Burghardt und bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Tante Martha den Bauernhof der Familie. Die Pflege des Vaters, die Organisation des Hofes und die schwere Arbeit auf dem Feld bestimmen seinen Alltag. Das Verhältnis zwischen Martha und Burghardt ist angespannt, jahrelang haben sie kein Wort miteinander gewechselt.

Dass Burghardt keine Nähe zulassen kann und Jonathans Fragen zum frühen Tod seiner Mutter stets unbeantwortet lässt, macht die Situation nicht einfacher. Jonathan spürt, dass etwas zwischen ihnen steht, kann die Mauer zu seinem Vater aber nicht durchdringen.

Dienstag, 06.06. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

    

 

 

Filmreihe:

GERECHTER KRIEG - GERECHTER FRIEDEN

Einführung Pfarrer Norbert Stapfer

 

A WAR 

 

Kommandant Claus Pedersen (Pilou Asbæk) und seine dänische Einheit sind fern der Heimat in der afghanischen Provinz stationiert. Als die Kompanie ins Kreuzfeuer der Taliban gerät, fordert Pedersen Luftverstärkung an, um das Leben seiner Männer zu retten. Doch zurück in der Heimat muss sich der dreifache Familienvater vor Gericht verantworten, weil bei dem Einsatz unschuldige Zivilisten getötet wurden. Ein zermürbender Prozess beginnt, der ihn auch immer mehr in ein moralisches Dilemma bringt.
A WAR ist ein Film über den Krieg und seine Konsequenzen, ein bewegendes Drama über den ersten Auslandseinsatz des dänischen Militär und die Frage, wie weit man im Kampf gegen den Terrorismus gehen darf. Nach seinen Regie- und Drehbucherfolgen „R“ und „Hijacking“ und dem Serienhit „Borgen“ arbeitet Tobias Lindholm für die Hauptrolle in A WAR erneut mit Pilou Asbæk („Game of Thrones“) zusammen. Nachdem A WAR bei den Filmfestspielen von Venedig für Furore sorgte, geht der Film für Dänemark als „Bester Fremdsprachiger Film“ 2016 ins Oscarrennen!

 

Donnerstag, den 13.07. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

   

 

BLACK BOOK

Nach der Rückkehr aus Hollywood hat sich Paul Verhoeven in seiner niederländischen Heimat gleich ein brisantes Thema vorgenommen: die Kollaboration seiner Landsleute mit den nationalsozialistischen Besetzern während des Zweiten Weltkriegs. Verhoeven bricht in „Black Book“ das Bild auf, das die guten Niederländer auf der einen Seite und die bösen Deutschen auf der anderen Seite verortet. Ihn interessieren die Grautöne, entsprechend sind seine Figuren angelegt, hinter deren Fassade selten das zu finden ist, was man vermutet. Bei aller Provokation und historischen Redlichkeit ist „Black Book“ ein Thriller mit Unterhaltungscharakter – was manche Zuschauer bei diesem Thema ebenfalls als Provokation empfinden können.

Mittwoch, 19.07. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie

   

FRANTZ

Ein mit großem Stilwillen inszeniertes, berührendes Drama um Krieg und Frieden, Verlust und Vergebung, Liebe und Lebenswillen ist der neue Film des französischen Regisseurs Francois Ozon, der in seiner schwarzweißen und mit farbigen Tupfern angereicherten Bildästhetik und ebenso mit seiner erzählerischen Stringenz an "Das weiße Band" erinnert. Passend zum 100jährigen Gedenken an die verheerende Schlacht um Verdun, erzählt die französisch-deutsche Koproduktion vom Zusammentreffen eines ehemaligen französischen Soldaten mit der trauernden Frau eines gefallenen deutschen Soldaten kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Getragen wird die fesselnde Geschichte von einer überragenden Paula Beer, die mit wenigen Blicken unendlich viel Emotionen auszudrücken vermag. Große europäische Filmkunst!

Sonntag, 30.07. um 19.30 Uhr in der Filmgalerie 

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