Specials

 

 

FILMREIHE: FRAUEN AN DIE MACHT

DIE EISERNE LADY

 "Die Eiserne Lady" erzählt die Geschichte von Margaret Thatcher, der ersten weiblichen Regierungschefin Europas. Sie kam aus einfachem Hause: Ihr Vater war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt, die Mutter gelernte Hausschneiderin. Margret Thatcher hob Grenzen zwischen Geschlechtern und Klassen auf und behauptete sich in einer bis dahin von Männern dominierten Welt. Sie war unverwechselbar in Stil, Gestus, politischer Haltung, bei der Durchsetzung ihrer Ziele. Dafür wurde sie von den einen gefürchtet, von den anderen verehrt. Ein Mythos.

Der Film erzählt auch eine Geschichte über die Macht in der Politik, und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist er ein überraschendes und intimes Porträt einer außergewöhnlichen und komplexen Frau.

29. Februar bis 14. März

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THE ARTIST

Michel Hazanavicius’ mutiges Experiment, im Jahr 2011 mit den Mittel des Stummfilms von der Ära des Stummfils zu erzählen, versprüht  unglaublich viel Witz, Charme und gute Laune. Dabei waren Zweifel durchaus angebracht, denn heutzutage eine Geschichte ausschließlich über die Bilder und Musik zu transportieren, widerspricht letztlich all unseren Sehgewohnheiten. Von solchen Bedenken ließ sich Hazanavicius augenscheinlich nicht beirren. Er glaubte an die Stärke seines filmischen Konzepts, an dessen Ideenreichtum und an seine allesamt großartigen Darsteller.

01. März bis 07. März

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FILMREIHE: HERBSTGEFÜHLE

YOUNG@HEART

Ganz sicher stehen sie nicht mehr auf den Beinen, manche brauchen Gehhilfen um überhaupt erst auf die Bühne zu kommen und auch das Rhythmusgefühl ist nicht mehr so ganz ausgeprägt. Doch wenn die gut zwei Dutzend Mitglieder des "Young at Heart" Chores auf der Bühne stehen und weit mehr singen, als das übliche Chor-Repertoire, bringen sie jeden Saal zum toben. Sie singen Songs wie „I Feel Good“ von James Brown, „Should I Stay or Should I Go“ von The Clash oder „Road to Nowhere“ von den Talking Heads. Pop –oder gar Punksongs, die allein schon musikalisch ungewöhnlich sind, und durch ihre Texte eine zusätzliche ironische Note entfalten. Ein Songtext wie: „Just put me in a wheelchair, get me on a plane“ oder „I can't control my fingers I can't control my brain“ aus dem Song „I Wanna Be Sedated“ von den Ramones, erfährt  aus dem Mund von 70jährigen kommend, eine ganz neue Bedeutung. Diese an Musik-Videos angelegten Szenen, das die Chormitglieder etwa in einem Altenheim zeigt, beim rasanten Rollstuhlfahren oder anderen „typischen“ Aktivitäten, gehören zu den komischsten Momenten des Films.

Dienstag, den 06. März um 19:30 Uhr

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FILMREIHE: HERBSTGEFÜHLE

AM GOLDENEN SEE

"Am goldenen See" ist ein wirklich hinreißender, ans Herz gehender Film über ein alterndes Paar, gespielt von Katharine Hepburn (Ethel) und Henry Fonda (Norman). Sie verbringen wie jedes Jahr den Sommer in ihrem Haus am See. In diesem Jahr kommt ihre Tochter Chelsea mit ihrem Verlobten Bill und dessen Sohn Billy zu Besuch. Sie wollen eine Reise nach Europa machen und den Sohn über den Sommer bei den Eltern lassen. Anfangs gibt es Reibereien zwischen Billy und Norman aber bald erwächst eine Freundschaft daraus. Norman erkennt wie schön es ist die Liebe und Freundschaft von Kindern zu haben und merkt das er bei seiner Tochter viel versäumt hat. Dieser Film ist ein wirklicher Familienfilm der alles hat was man sich von einem guten Film wünscht. Großartige Schauspieler, tolle Landschaftsaufnahmen, leicht schrullige Charaktere, eine stimmige Handlung und ist weit weg vom den gängigen, mit Klischees überladenen Blockbuster-Produktionen. Fazit: Viel guter Film fürs Geld.

Donnerstag, 08. März um 19:30 Uhr

   
 

CHINESE ZUM MITNEHMN

Ricardo Darin dürfte vielen Filmfreunden noch aus "In ihren Augen" bekannt sein. In "Chinese zum Mitnehmen" mimt er einen schwermütigen und einsamen Metallwaren-Händler in Argentinien. Eines Tages läuft er einem hilfsbedürftigen Chinesen über den Weg. Der eine spricht nur Spanisch, der andere nur Chinesisch. Einer skurrilen Culture-Clash-Komödie steht nichts mehr im Wege - in Argentinien und Spanien übrigens schon ein großer Erfolg.

09. März bis 13. März

   
  

FILMREIHE: HERBSTGEFÜHLE

HERBSTGOLD

Regisseur Jan Tenhaven hat die fünf Seniorensportler bei ihren Vorbereitungen für Lathi 2009 begleitet. Einen Film über Sport wollte er machen, herausgekommen ist dabei ein faszinierender Blick auf eine Gesellschaft im Wandel. Wie schon in dem begeisternden Chorfilm „Young at Heart“ von Stephen Walker zeigt auch „Herbstgold“, dass immer mehr alte Menschen auch als Senioren ihre Lust am Leben nicht aufgeben, sondern mit einer beherzten „Jetzt-erst-recht-Haltung“ allen Widrigkeiten trotzen. Auch wenn der Film bei den Sportlern Tendenzen zu Überehrgeiz und Eitelkeiten aufzeigt, imponiert doch die Vitalität und Energie, mit der alle Beteiligten gegen typische Alterserscheinungen wie Krankheit und Einsamkeit ankämpfen. Wenn da im Eifer des Gefechts der Kampf gegen die Konkurrenz auch schon mal bedenkliche Züge annimmt, federt der Film mit feinem Humor solche Wettkampfallüren ab. Tenhavens Hommage an die agilen Alten ist nicht zuletzt auch ein beherzter Appell, sein Leben in jeder Situation mit Witz und Willenskraft zu meistern.

Dienstag, 13. März um 19:30 Uhr

   

DIE DOKUMENTATION IN DER FILMGALERIE

GOODNIGHT NOBODY

 "Goodnight Nobody" nimmt uns mit auf eine Reise durch die Nacht, durch den Raum und die Zeit. Die vier Hauptfiguren aus vier Kontinenten teilen das selbe Handicap: Sie können nicht schlafen. Auf unterschiedliche Art stellen sie sich der Tatsache, ohne Unterbruch rund um die Uhr leben zu müssen. Vier Arten, Zeit zu töten. Ihre Geschichten folgen dem Rhythmus der Nacht, wie flackernde Träume in ruhigen Tiefschlafphasen. Erzählungen werden zu Fragmenten, der Übergang zwischen Realität und Phantasie wird fließend und es entsteht ein Sog, der den Zustand der Schlaflosigkeit nachempfinden lässt. Eine hypnotische Reise durch die schönste aller Filmkulissen: die Nacht.

15. März bis 21. März

   
 

 WAS WEG IS, IS WEG

Irgendwo im Niederbayern der Achtzigerjahre. Seit einem schweren Schicksalsschlag, der schon länger zurückliegt, haben sich drei Brüder nur noch wenig zu sagen. Während Hansi inzwischen als Versicherungsvertreter einen auf dicken Macker macht und Ökoaktivist Lukas am liebsten am anderen Ende der Welt Wale retten will, hat sich der dicke Paul völlig in sich zurückgezogen und redet nur noch wirres Zeug. Schließlich ist es ausgerechnet ein abgesägter Unterarm, der die drei Brüder auf dem Bauernhof der Eltern wieder zusammenführt.

ab 22. März

   

DIE DOKUMENTATION IN DER FILMGALERIE

DIE GROSSE PASSION

Im Pestjahr 1633 gelobten die Einwohner von Oberammergau feierlich, regelmäßig ein Passionsspiel aufzuführen. Und das tun sie immer noch alle zehn Jahre. Und während das berühmteste Dorf der Welt die größte Geschichte aller Zeiten spielt blickt zum ersten Mal ein Dokumentarfilm hinter die Kulissen des legendären Bibelspektakels.

Angefangen von den ersten Vorbereitungen bis zur letzten Aufführung, zwei Jahre später im Herbst vorigen Jahres, ist Filmemacher Jörg Adolph und seine Crew dabei. Drei Jahre Drehzeit, mehr als 300 Stunden Material, verdichtet der 43jährige mit seiner genialen Cutterin Anja Pohl auf knapp zweieinhalb Stunden. Schon allein die epische Breite macht bewusst, was den Oberammergauern die Passion bedeutet: nämlich alles, und das von Kindesbeinen an. Zu sehen, wie sehr sie ihr ganzes Leben danach ausrichten, fasziniert. Der Wirtschaftsfaktor samt erfolgreichem Marketing spielt dabei sicher eine Rolle. Auch der Film macht keinen Hehl daraus

22. März bis 28. März

   

FILMREIHE: MADE IN AUSTRIA

DIE VATERLOSEN

In ihrem Debütfilm „Die Vaterlosen“ erzählt die junge österreichische Regisseurin Marie Kreutzer auf amüsant, melancholische Weise von den Spätfolgen der Hippieära. Nach dem Tod des Patriarchen Hans, finden sich seine vier Kinder auf dem Bauernhof ein, der früher ihre Heimat war. Die verdichtete Situation lässt langsam alte Streitigkeiten aufleben, die zum Ende des idealisierten Zusammenlebens führten. Ein feinfühliges, dichtes Drama.

Donnerstag 29.März um 19:30 Uhr

 

   

SHAME

 In seiner eindringlichen Psychostudie „Shame“ über Beziehungsunfähigkeit und Einsamkeit zeigt Videokünstler Steve McQueen beunruhigend, wie sich ein Mensch, gefangen in seiner Sexualität, haltlos verliert. Brillant verkörpert der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender dabei einen New Yorker Großstadthelden, der ständig nach der schnellen Befriedigung giert. Nicht umsonst wurde der 34jährige Charakterdarsteller mit der nonchalanten Ausstrahlung eines Gentlemans dafür auf dem Filmfest Venedig mit der Coppa Volpi als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet und bereits als Oscar-Kandidat gehandelt.

29. März bis 03.April

   

 

 

FILMREIHE: MIT 66 JAHREN, DA FÄNGT DAS LEBEN AN

UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN

Es ist fraglos kein Zufall, dass in den zunehmend älter werdenden europäischen Gesellschaften auch immer mehr Filme gedreht werden, in denen Alte im Mittelpunkt stehen. War die Generation der Großeltern früher meist Nebenschauplatz in Filmen über Jüngere, stehen sie nun immer häufiger selbst im Mittelpunkt von Geschichten.Fünf langjährige Freunde, allesamt Rentner, beschließen zusammenzuziehen, in eine Art Alten-WG. Doch die Tücken des Alters sorgen für allerlei Probleme, zumal Krankheiten und schließlich gar der Tod unausweichlich näher kommen. Ein schöner Film über das Älterwerden, der vor allem mit einer tollen Besetzung aufwarten kann, nämlich Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Pierre Richard und Daniel Brühl.

ab 05. April

   

FILMREIHE: MIT 66 JAHREN, DA FÄNGT DAS LEBEN AN

THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL

Sieben Briten in den Sechszigern finden sich aus unterschiedlichen Gründen im Best Exotic Marigold Hotel in Indien wieder, wo sie mit verlorenen Träumen, Illusionen und dem Älter werden konfrontiert werden. In typisch britischer Manier, mit einer Mischung aus Komik und Melancholie inszeniert "Shakespeare in love"-Regisseur John Madden eine ganze Riege exzellenter Darsteller, die selbst die farbenfrohe Kulisse übertrumpfen. Ein rundum gelungener Film, vital und berührend.

ab 05. April

   
  

FILMREIHE: FRAUEN AN DIE MACHT

WER WEISS, WOHIN

Der neue Film der libanesischen "CARAMEL"-Regisseurin Nadine Labaki - ein engagiertes und witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden in Form einer Komödie.
Warum Christen und Muslime aufeinander losgehen, schert Nadine Labaki wenig. Aus ihrer Sicht rechtfertigt kein einziger angeblicher Grund die Gewalt, die auch in ihrer Heimat Libanon immer wieder aufflackert. In ihrer Tragikomödie „Wer weiß, wohin?“ lässt Labaki gescheite Frauen munter mit unorthodoxen Friedensstrategien experimentieren, um die Gewalt im Keim zu ersticken. Konfessionsübergreifend entwickeln die Damen Ideen, die fast zu schön sind, um wahr zu sein

leider noch ohne festen Termin, aber wir arbeiten daran